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DSC Fans

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DSC Fans

Die aktuellen Geschehnisse beim DSC (26.09.2011, Update vom 27.09.2011)
Das Gefühl der Fans...

Nie schien die Kluft zwischen Verein, Präsidium, Trainer und den Fans größer zu sein als nach dem Heimspiel am Sonntag, den 25.09.2011.
Während die WAZ Mediengruppe dem Verein medial den Rücken stärkt, fühlen sich auch die letzten verbliebenen Fans vollends vom Verein im Stich gelassen.

Was war passiert?

Nach sportlichen Talfahrten der letzten Jahre fand beim DSC eine wirtschaftlich solide aber fussballerisch-entfremdende Entwicklung statt. Der Kampfgeist der Mannschaft ist bereits lange verblichen, die sportlichen Erfolge stehen den eigenen Ansprüchen eher ernüchternd gegenüber und ein vom Verein gefördertes Umfeld steht für Entfremdung statt Annäherung.
Der fortwährende Neuerungsprozess im Kader, bei dem Leit- und Kultspieler durch neue Spieler ersetzt wurden, Eintritts- und Cateringpreise auf Zweit- und Erstliga-Niveau, vor allem aber der vereinsinterne Umgang mit den letzten verbliebenen Anhängern setzte schon lange enge Grenzen der Zumutbarkeit.

Steht für dieses Jahr der sportlich anvisierte Aufstieg über einen der ersten sechs Plätze (ursprünglich sogar der erste Tabellenplatz), scheint aktuell alles auf den siebten Tabellenplatz hinauszulaufen.
Dieser Eindruck wurde am Sonntag mehr denn je geweckt, als der DSC nach einer 1:0 Führung spielerisch und kämpferisch zurück wich, dem Gegner das Spiel anbot und geradeso einen Punkt rettete. Sahen das die wenigen verbleibenen Zuschauer bei herrlichstem Fussballwetter unisono, gab die WAZ wieder einmal ein anderes Bild wieder:
Hier geht es zum Beitrag auf derwesten.de.

Update vom 27.09.2011

Statt sich zu entdschuldigen oder die Wahrheit zu präsentieren, poltert Herr Lange öffentlich im RadioHerne (wir reden hier vom DSC Wanne-Eickel (!) und nicht Westfalia) gegen die sogenannten Rowdys bzw. vom Trainer als Pack betitelten Fans des Vereins.

Hier geht es zum Radio-Beitrag auf radioherne.de.

Im übrigen gibt es auf der Webseite des DSC noch immer keine Stellungnahme, kein Pressebericht, geschweige das überhaupt Spiel- ergebnisse eingetragen worden sind. Hauptanliegen scheint wohl demnach zu sein, sich bei RadioHerne stadtweit auf nicht belgbaren Fakten über die eigenen, treuen Fans auszulassen, die dem Verein - teils seit den 70er Jahren - treu zur Seite standen.
Schade, dass dem Verein keine loyalen Mittel mehr einfallen um seine missliche Lage zu verschweigen!

Update Ende

Die Kommentare beider Webseiten zeigen dann aber auch ohne Umschweife eine Reaktion auf den Beitrag. Denn vor allem wird hier das Verhalten des DSC-Spielers Zouhair Allali nach Spielende verschwiegen, als dieser plötzlich auf einen Fan losgegangen ist und nur durch das beherzte Eingreifen von Umstehenden eine Prügelei vermieden werden konnte.
Die Vereinsführung reagiert zum Entsetzen damit, dass anstelle von Maßnahmen gegen den Spieler applaudiert wird, als die letzten Fans ihren dauerhaften Rückzug aus dem Stadion ankündigen.
Demnach bestätigt sich nun wirklich, dass die Realität verloren wurde. Man vergisst eben, dass der beste wirtschaftlich-situierte Verein ohne Zuschauer auf Dauer finanziell nicht tragbar bleibt. Wäre die Amateurmannschaft des FC Schalke 04 nicht regelmäßig im Sportpark zur Bestreitung der Regionalliga-Heimspiele, gäbe es den DSC wohl nicht mehr. Zumindest nicht in der Westfalenliga II.

Einziger Ausweg...

Der Verein muss sich bei den Fans entschuldigen, Besserung anbieten, den Spieler Zouhair Allali zur Verantwortung ziehen und eine Mannschaft präsentieren, die durch Geschlossenheit und kämpferische Überzeugung auftritt. Erst wenn die Spieler wieder den Verein als Mannschaft unterstützen und ihre finanziellen den sportlichen Ansprüchen zurückstellen, wird wohl so etwas wie Fanpotential und Vereinsidentifikation zurückkehren. Sollte das nicht umgehend geschehen, sollte der Verein seine Führung, seinen Trainer und seine Mannschaft schleunigst in Frage stellen.

Oder die Schotten besser gleich dicht machen...